February 18th, 2010 by Administrator
Grundsätzlich kann man Kletterpflanzen als recht zähen Vertreter der Flora ansehen. Die, technisch gesehen, Schmarotzer kümmern sich nicht um eigene Standfestigkeit sondern profitieren von der Stabilität und/oder dem Streben nach Höheren anderer, sprich Bäume, Felsen, Mauern. Meist schaden sie etwaigen Wirtpflanzen dabei nicht (da sind die Schlingpflanzen schon ein anderes Kaliber) sondern leben manchmal sogar in Symbiose.
Am beliebtesten sind wohl die Rosen und der Wein. Eine Kletterpflanze mit besonderer Tradition ist auch der Efeu, er rankt schon seit langem mit des Menschen Segen.
Was wenige wissen, auch manche Obstsorten, die man eher am Baum verortet, können Merkmale von Kletterpflanzen aufweisen, man kann sie am Spalier oder an Seilsystemen aufziehen bzw. entlangwachsen lassen, man spricht von Spalierobst. Am häufigsten begegnet uns in diesem Zusammenhang die Birne, aber auch Äpfel lassen sich einspannen und viele andere Obstsorten.
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February 18th, 2010 by Administrator
Sinn und Zweck des Gewächshauses ist es, einen Raum zu definieren, der von Umwelteinflüssen unabhängig genutzt werden kann. Dabei gibt es verschiedene Freiheitsgrade, sprich Gewächshäuser, die sich nur gegen bestimmte Umweltbedingungen abschotten oder nur in gerigem Maß bestimmte Faktoren fördern, unterdrücken oder umwandeln, und auch solche, die sich komplett auch gegen extreme Lagen isolieren und in ihrem Inneren gestaltet werden können.
Je nach gewünschten Umweltbedingungen benötigt man verschiedenes Gewächshaus Zubehör. Zu regelnde Größen sind zum einen klimatische Bedingungen, sprich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation, Luftzusammensetzung und Lichteinstrahlung sowie die spektrale Zusammensetzung des Lichts, zum anderen fallen unter die Gewächshaustechnik auch Installationen, die es erlauben, Bodenqualität, Bewässerung und Düngung zu steuern. Man simuliert also nicht nur das Wetter, sondern auch die Bodenqualität.
Konkret gehören zum Gewächshauszubehör also z.B.:
- Beleuchtungsanlagen
- Bodenheizungen
- Wärmestrahler
- Be- und Entlüftungsanlagen
- CO2-Filter oder Versorger
- Bewässerungssysteme
- Nährstoffversorgung über Tropfer oder ähnliches
Jeweils hinter den einzelnen Komponenten oder zentral verknüpft gesteuert und abgestimmt steht die Regeltechnik, die die Geräte steuern. Im Idealfall geschieht dies automatisch, indem also durch Sensoren der IST-Zustand stets gemessen und durch Aktivierung der gerade nötigen Funktionen dem SOLL-Zustand angenähert wird.
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